Wir über Uns

WIR, das ist die Familie Grodtke. Sie besteht aus meinem Mann Ivo (Datenbankspezialist und Dozent), unseren beiden Söhnen Aron und Tibor, mir, Elke Grodtke (Designerin) und unserer vielköpfigen vierbeinigen Gang.

Unsere vierbeinigen Familienmitglieder sind mehrere Havaneser , (eine regelrechte Großfamilie mit Uroma, Oma, Enkel und Urenkel)

unsere beiden Kater Pacco und Rambo und seit 2002

unsere PON-Hündin Jenna.

Alle zusammen leben wir in einem, in jahrelanger mühevoller Kleinarbeit, renovierten Fachwerkhaus aus dem Jahr 1767, in dem kleinen Ort Ebhausen bei Nagold, im nördlichen Schwarzwald.

 

Unsere Zucht und unsere Zuchtziele

Seit wir 1982 begonnen haben zu züchten, gehören auch immer wieder Welpen zu unserem Leben. Jedes Mal ein kleines Wunder. Jedes Mal ein neues Abenteuer. Jedes Mal völlig unterschiedliche Charaktere und Temperamente, sowohl bei den Welpen, wie auch bei den neuen Familien unserer Hundekinder. Jedes Mal sehr spannend!

Unser oberstes Zuchtziel sind gesunde, freundliche und familientaugliche Hunde. Wenn sie darüber hinaus auch noch ausstellungsfähig sind, ist das wunderbar, für uns aber nicht das Allerwichtigste. Wir haben selber die Erfahrung gemacht, dass man mit einem freundlichen Familienhund mit einer z. B. 2 cm zu langen Nase oder etwas zu großen Ohren wunderbar zusammenleben kann, die stört einen irgendwann überhaupt nicht. Mit einer Hundeschönheit mit Wesensmängeln ärgert man sich oft aber ein ganzes Hundeleben lang herum. Daher geht für uns, auch wenn sich andere Züchter daran stören mögen, Wesen im Zweifelsfalle, stets vor Schönheit.

Nachdem wir selber zu Beginn unserer Hundehalterlaufbahn, zweimal durch Schlechtgeprägte Welpen sehr viel Lehrgeld zahlen mussten, ist es uns ein besonderes Anliegen unseren Hundekindern und ihren neuen Familien einen besseren Start zu ermöglichen. Deshalb legen wir größten Wert auf familiengerechte Prägung und Aufzucht unserer Welpen. Das heißt, dass wir unsere Welpen von Anfang an, im Familienkreis aufziehen und alles dafür tun, damit die Kleinen an so ziemlich alles gewöhnt werden, was sie später in ihren neuen Familien erwarten könnte.

Daher werden Sie bei uns keine Welpen in einem abgeschirmten Hundezimmer, in einem Zwinger oder im Keller vorfinden. Unsere Welpen ,"wandern" alters entsprechend mit durchs ganze Haus.

Nach der Geburt sind sie die ersten beiden Wochen im Schlafzimmerbereich untergebracht, dann im Vorraum vor dem Kinderzimmer, später dann tagsüber mit in der Küche, meinem Büro oder im Garten. Je nach Jahreszeit und Wetter begleiten sie uns dann schon ab der 5. Woche im Auto und bei Spaziergängen. Sie sind also immer da, wo was los ist.

Familiengerechte Aufzucht bedeutet für uns aber auch, dass wir gerne frühzeitig Kontakt mit den neuen Familien unserer Hundekinder haben möchten. Erstens um sie besser kennen zu lernen und zweitens um den Welpen und ihren künftigen Familien schon sehr früh erste Kontakte zu ermöglichen. Wenn es irgendwie machbar ist, gibt es für die Bindung Mensch/Hund, kaum etwas Besseres, als wenn der Welpe, durch regelmäßige Besuche seiner künftigen Menschen, diese Menschen als von klein auf, zu seinem Leben dazu gehörend wahrnehmen kann.

Klar, dass ein solchermaßen vorbereitetes, familiengerecht geprägtes Hundekind viel komplikationsloser und ohne Trauer in sein neues Heim umziehen kann, als eines, dass gezwungen wird mit wildfremden Menschen mitzugehen. Auch uns fällt es sehr viel leichter unsere Hundekinder gehen zu lassen, wenn die Menschen, denen man sie für ihr weiteres Leben anvertraut, nicht nur Namen oder Gesichter sind, die man einmal gesehen hat, sondern durch mehrere Besuche und Anrufe, schon fast so etwas wie persönliche Bekannte geworden sind. Ich denke, auch für die neuen Familien bedeutet es, dass sie viel ungezwungener mal anrufen, erzählen oder fragen können, wenn Züchter und Welpenfamilie sich nicht nur ganz flüchtig kennen gelernt haben.

Für uns endet die Verbundenheit mit unseren Welpen nicht, sobald sie hier außer Haus gehen. Im Idealfall dürfen wir zusammen mit den neuen Familien unsere Hundekinder ihr ganzes Hundeleben lang (wenn auch auf Distanz und manchmal nur sporadisch) betreuen und begleiten. Sollten Fragen kommen oder Hilfe bei der Pflege benötigt werden, so stehen wir immer gerne zur Verfügung.

Es macht mich immer noch sehr stolz, wenn mich meine Welpenfamilien, auch am Ende des Hundelebens, anrufen und um Rat, Hilfe oder Trost nachfragen. Wenn das Verhältnis und die Verbindung durch den Welpen so lange gehalten hat, dann weiß ich, dass wir es gut gemacht haben.