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WARUM EIN PON? |
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Nach dem Tod unseres letzten Bobtails, hatten wir für viereinhalb glückliche Jahre, einen absolut optisch und wesensmäßig anders gearteten Hund in unsere Familie aufgenommen. Meine Azawakh-Hündin Garimeh. |
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Afrikanischer Hochadel. Eleganz in Vollendung. Eine Diva. Eine Freundin. Ein Traum. - Aber auch manchmal durch ihren unzügelbaren Lauftrieb ein absoluter Alptraum, der mit ihrem tödlichen Unfall für uns alle jäh endete. Sie fehlt mir immer noch sehr und die Lücke, die dieser Hund hinterlassen hat, wird auch nie wieder ein anderer Hund einnehmen können. Aber nach ihrem Tod war für uns klar: Einen Windhund - dazu hatten wir keinen Mut mehr. Es war zu schmerzhaft sie zu verlieren. Mein Sohn Tibor und ich litten besonders unter Garis Tod. Tibor ließ in der Schule mit den Leistungen nach und träumte nur noch vor sich hin; abends weinte er sich oft in den Schlaf. So ging es Wochen. Dann stand der Entschluss fest: Wir müssen wieder einen großen Hund haben. |
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Nicht um unsere Gari zu vergessen, sondern einen, der uns hilft aus unserem Trauerloch, in dem wir saßen, wieder heraus zu kommen. |
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Einen Welpen, der auf den Teppich pinkelt, das Spielzeug ankaut und uns auf andere Gedanken bringen kann. Einen leicht führbaren, sportlichen, gut erziehbaren Hund ohne Jagdambitionen. Kindgerecht sollte er sein, also auch bereits von meinem Sohn ausgeführt und körperlich unter Kontrolle zu bringen sein. Ein Kamerad, der gerne Agility machen würde, ein verlässlicher gutmütiger Freund für uns und ein angepasstes Rudelmitglied für unsere anderen Hunde und die Katzen. |
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Also schieden wieder alle sehr großen Rassen, alle Jagd- und Windhundrassen aus. Wir kamen also wieder auf den PON zurück. Wieder? Ja, wieder! Denn schon 1985, als wir auf der Suche nach einem kleinen Hund zu unseren Bobtails waren, hatten wir schon einmal die PONs, näher unter die Lupe genommen. Damals gefiel uns zwar der Hund von der Optik schon sehr gut, aber das Wesen der Rasse, war damals noch wesentlich ursprünglicher. Das heißt, die PONs die wir damals kennen lernen durften, waren Besuchern gegenüber sehr misstrauisch, kläfften sehr lange und ließen sich kaum beruhigen. Damals war der PON noch nicht das, was wir suchten und so kamen wir nach langem Suchen dann zu unserem ersten Havaneser. Für uns ist wichtig, dass die Hunde, die unser Lebenteilen, zuverlässig, kinderfreundlich, katzenverträglich und besuchertauglich sind. Wir haben immer sehr viel Besuch hier im Haus, teils durch die Kinder, teils durch das Geschäft oder die Hunde. Ein Hund der bei Besuch nicht zuverlässig gutartig ist, kommt und kam für uns nicht in Frage. Wachsam darf und soll er sein, aber wenn der Besuch für uns willkommen ist, dann muss er es auch ohne zu Murren für unsere Hunde sein. |
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In den letzten knapp zwanzig Jahren hat sich in dieser Beziehung bei den PONs sehr viel Positives getan. Die Züchter begannen vermehrt Wert auf ein freundlicheres, umgänglicheres Wesen bei den PONs zu legen. Aus dem sehr zurückhaltenden Hund wurde, durch entsprechende Zuchtauswahl und bei entsprechender Aufzucht, ein umgänglicher, meist auch Fremden gegenüber aufgeschlossener Hund. Also mittlerweile durchaus ein Hund der in unsere Familie passen könnte. Das konnte ich erfreut bei vielen Ausstellungsbesuchen im Lauf der Jahre feststellen. |
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Ein weiterer Punkt der nun für den PON sprach, war, dass die Rasse in Deutschland nicht mehr kupiert werden darf. Schon bei unseren Bobtails hatten wir, sobald es ohne Nachteile für die Welpenkäufer machbar war, auf das Kupieren verzichtet. Wir hatten damals mit unseren Bobtails in der deutschen Zucht in dieser Beziehung eine Vorreiterrolle; denn damals wehrten sich noch viele Züchter vehement gegen das Kupierverbot. Bei den Bobtails waren wir schon sehr schnell zu der Erkenntnis gelangt, dass unkupierte Welpen schneller laufen lernen, wendiger und wesentlich ausdrucksstärker sind als kupierte Welpen. Das ist, ganz abgesehen von der furchtbaren Aktion des Rutenabschneidens, der Hauptgrund, warum wir gegen das Kupieren sind. Ein unkupierter PON - ein halber Meter Freude mehr! |
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Daher erschien uns der PON als mittelgroßer Hund, zwischen 42 cm und 50 cm und einem Gewicht zwischen 15 bis 22 kg, spielfreudig und aktiv, freundlich im Wesen, nun als geeigneter Kamerad für unseren Tibor. Vor allem Tibors großer Schmerz ließ uns deshalb nun auf die Suche nach einem PON gehen. Diese Suche war nicht einfach, und nach menschlich sehr enttäuschenden Erfahrungen in der Schweiz führte uns dann unsere Suche nach Berlin zu unserer Jenna. |
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Für meinen Tibor und uns bin ich heute noch Frau Ehrhard sehr dankbar, dass wir dieses kleine Hundemädchen aus Berlin in den Schwarzwald holen durften. Seit Jenna da ist, gibt es hier keine Langeweile mehr ! |
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| Jenna gräbt ein Loch für ihren Knochen | |
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Mittlerweile lebt Jenna nun schon seit stark zwei Jahren in unserer Familie. Sie ist Tibors Hund geworden. Sie lieben sich sehr. Tibor ist ihr Boss, ihr Kumpel und Raufgefährte. Jenna ist seine Süße, sein Schmusemonster, |
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| sein Schoßhund, | |
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sein Partner beim Agility, Kumpel beim Lägerle bauen (der jederzeit gerne bereit ist , seinen Proviant mit ihr zu teilen) und vieles mehr. Wenn ich die beiden über die Wiesen tollen sehe, wird mir jedes Mal ganz warm ums Herz. Sie sind ein schönes Paar. |
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Eine Freundin drückte es mal , beim Anblick von Jenna und Tibor (gemeinsam spielerisch raufend, beide viel Lärm machend und über den Rasen rollend) so aus: DER ABSOLUT IDEALE HUND FÜR VERHÄTSCHELTE EINZELKINDER! Aber sie lachte dabei sehr spitzbübisch. Tja, in der Tat, mit Jenna muss man schon etwas einstecken können, dafür nimmt sie aber genauso wenig ihrem Tibor etwas übel. Die Beiden passen ideal zusammen. |
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Für uns ist sie unsere Große, liebevoll auch unser Königshavaneser genannt. Sie ist manchmal ein rechter Wirbelwind, aber doch immer lieb und in vielerlei Beziehung (solange es nicht um Essbares geht) hochanständig. Sie begleitet uns problemlos überall hin, fällt nirgendwo unangenehm auf und ist jederzeit begeistert dabei, wenn es darum geht, irgendwelchen Blödsinn mitzumachen. Sie liebt unsere gemeinsamen Feierabende und schaut gerne Fernsehen mit uns. Tierfilme liebt sie besonders. |
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Sie ist der Hometrainer für unsere Kater. Sie sorgt dafür, dass unsere Katzen immer frisches Futter bekommen, indem sie danach schaut, dass das hingestellte Futter, Dank ihr, niemals alt werden kann. Sie sorgt dafür, dass die Katzen körperlich und geistig fit und vital bleiben, indem sie sie, wenn der Hafer sie sticht, mal eben ganz freundschaftlich eine Runde durch die Wohnung jagd um sie dann aber schon im nächsten Moment liebevoll zu knuffen und abzulecken. |
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Unsere Havaneser haben sie als zu groß
gewordenen Havaneser akzeptiert. Sie ist einer von ihnen geworden.
Einer, der immer für ein lustiges Raufspielchen um ein Spielzeug zu
haben ist. Sie ist so eine Art Riesenersatzmama für unsere
Havaneserkinder geworden. Jenna liebt Welpen und kann es jedes Mal kaum
erwarten, bis die |
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Unsere Havaneserkinder beten sie an. Ich glaube, sie wünschen sich alle, irgendwann auch mal so ein schöner großer stattlicher "Havaneser" zu werden wie unsere Jenna. Ich denke, ihre künftigen Familien wünschen sich das eher nicht. |
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Sie kennen doch bestimmt Bilderrätsel, bei denen man die
Fehler ankreuzen muss. |
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| Chacca unsere Havaneserhündin mit ihren Kindern. | |
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| Jenna ganz im Glück! Mit einem von Chaccas Kindern. | |
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Besucher findet Jenna prima. Durch die Havaneser geprägt, empfindet sie Besucher ebenfalls als hoch unterhaltsam und stets gut für ein paar Extrastreicheleinheiten oder mit viel Glück ,auch ein paar Extraleckerchen. Dafür spult sie dann schon mal ihr ganzes Repertoire an Kunststückchen ab, das sie drauf hat. |
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Besonders beliebt sind Kinder aller Größen. Da kann sie sogar ihr überschäumendes Temperament zügeln und sich dem Entwicklungsstand der Kinder anpassen. Als fester Bestandteil in Tibors- "Bande" ist sie aber auch allerhand gewöhnt. Sonstige Haustiere findet sie hochinteressant und kann Stunden damit zubringen, Kaninchen oder Hühner zu beobachten. Kurzum, sie ist ein liebenswerter, stets gutgelaunter bäriger Kamerad geworden. |
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Um es also auf den Punkt zu bringen, wegen all dem: DESHALB EINEN PON!
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